Samstag, 10. Juni 2017

Hawaii - Oahu und Kauai

Hawaii fühlt sich genauso an, wie es geplant war: wie Ferien in den Ferien. Gestartet haben wir unseren Aufenthalt auf der Insel Oahu, die den grössten Teil der Einwohner beheimatet. Trotz leichter Grossstadthektik kam dann auch ganz schnell Ferienstimmung auf, sogar das lebhafte Waikiki kam uns irgendwie sehr entspannend vor. Das Leben als Tourist in den USA ist eben doch sehr einfach. Gut sortierte Supermärkte, Restaurants, die auch tatsächlich haben, was auf der Karte steht und die nächste Wäscherei ist auch nie weit weg. Vollautomatische Pancake-Maschinen sind dann aber doch etwas zu viel des Guten. Dazu noch tropische Landschaften und konstant gutes Wetter. Ja, uns gefällt es hier 😊
Nach einigen schönen Kurzwanderungen und einem obligaten Besuch in Pearl Harbor sind wir als nächstes nach Kauai. Eine spärlich besiedelte Insel mit wunderschönen Klippen und jeder Menge grün.
Nachdem unsere treuen Leser mit den Bildern unseres Stopps in LA nicht so wirklich warm geworden sind, haben wir uns diesmal wieder mehr Mühe gegeben, euch wirklich paradiesische Bilder zu liefern. War zugegebenermassen auch etwas einfacher hier.

Dienstag, 30. Mai 2017

Adios Südamerika

Da wir uns in San Pedro de Atacama zum Schluss noch eine Lebensmittelvergiftung eingefangen haben, mussten wir unser chilenisches Abschluss-Highlight, den Lauca Nationalpark, auslassen. Stattdessen verbrachten wir die letzten Tage in Chile mit Nichts-Tun und Aufpäppeln im sonnigen und warmen Arica. Die Vorfreude auf den dritten Teil unserer Reise stieg dabei von Stunde zu Stunde. Denn wir haben uns entschlossen, den Rest von Südamerika grosszügig zu überspringen. Nach vier Monaten kühlem Dauer-Herbst sollte es endlich Sommer sein. Dazu «mussten» wir als erstes unsere Koffer mit nützlicherem als Velohosen zu füllen. Praktisch, dass unser Flug nach Hawaii sowieso über Los Angeles ging…

Dienstag, 16. Mai 2017

San Pedro de Atacama – Salar de Uyuni

Endlich in der Wärme, war unser erster Gedanke nach der Ankunft in San Pedro de Atacama. Das Dorf ist Ausgangspunkt zur Wüste von Atacama und so nahe an der Grenze zu Bolivien, dass hier auch Touren in die berühmte bolivianische Salzwüste Uyuni starten. Zum ersten Mal seit Monaten hörten wir mehr Englisch, Deutsch und Französisch als Spanisch. Kein Wunder, besteht das Dorf eigentlich nur aus Hostals, Tourenanbietern und überteuerten Minimarkets.

Von den vielen anderen Touristen liessen wir uns aber nicht abschrecken. Die Altiplano-Gegend ist nämlich so atemberaubend schön, dass man sie einfach sehen muss. So haben wir nebst Ausflügen zum Valle de la Luna und zu Geysiren auch eine 4-tägige Jeep-Tour zur Uyuni-Wüste gemacht. Bei 4300 Meter über Meer und Temperaturen unter null hat es sich dann in den einfachen Refugios doch nicht mehr so entspannt geschlafen. Das Herz pöpperlet so richtig schön! Aber jede Minute hat sich gelohnt – die Bilder seht ihr hier:

Sonntag, 14. Mai 2017

Valparaiso – La Serena

Wer an Strand denkt, kommt wohl nicht sogleich auf Chile. Doch nach unseren intensiven Mendoza-Tagen war die Hafenstadt Valparaiso mit dem Badeort Vina del Mar und das nördliche Beach- und Surfdomizil La Serena genau das Richtige für uns.

Valparaiso mit seinem Bohème-Charme hat uns von der ersten Minute an gefallen. In Vina del Mar konnten wir uns nur ausmalen, wie eng die Badetücher wohl im Sommer aneinandergereiht sind. Wir hatten nicht nur erfrischende 20 Grad, sondern auch erfrischend leere Strände für einen schönen Spaziergang. Der nächste Zwischenstopp in La Serena war dann eher ein kurzes Vertreten der Beine auf dem Weg nach San Pedro de Atacama. So ist leider auch kein Foto entstanden, dass hier einen Platz verdient hätte 😊

Unsere Transportmittel sind nun Fernbusse. Einerseits gewöhnen wir uns noch an die langen Fahrten – sie dauerten bis jetzt zwischen 8 und 16 Stunden. Andererseits ist es völlig ungewohnt, so rasche landschaftliche Wechsel zu erleben. Wir sind da gedanklich noch bei den 14 km/h mit dem Velo 😊 und lassen uns jetzt jeweils überraschen, wie völlig anders die Landschaft nach acht Stunden aussehen kann.