Freitag, 17. Februar 2017

Ushuaia - Rio Grande

Nach den letzten Einkäufen für die ersten Etappen haben wir uns von Ushuaia verabschiedet. Das Wetter hat uns den Anfang sehr leicht gemacht, so dass wir die ersten Höhenmeter auf den Paso Garibaldi bald hinter uns hatten. Einen lauschigen Zeltplatz am darauffolgenden Lago Escondido war dann auch relativ schnell gefunden. Beim Abendessen haben wir dann herausgefunden, dass „Gasolina blanca“ nicht das ideale Futter für unseren Kocher ist, für eine Portion Pasta hat es dennoch knapp gereicht. Für den Kocher gibt’s ab sofort wieder das bewährte Benzin aus der Tankstelle.

Am nächsten Morgen konnten wir unsere Reise nach etwas Wind und Regen in der Nacht wieder trocken und windstill starten. Die Landschaft präsentierte sich weiterhin wunderschön und abwechslungsreich. Abends sind wir in der legendären Panaderia de la Union in Tolhuin eingekehrt. Der Besitzer gewährt allen „Cyclistas“ eine kostenlose Unterkunft. Ein kunterbuntes Treiben aus Fahrradfahrern aus der ganzen Welt! Da die meisten anderen auf dem Weg nach Süden waren, konnten wir noch einige gute Tipps für unsere Route mitnehmen. Die Unterkunft stellte sich übrigens als alten Fitnessraum im Keller heraus – doch nicht ganz eine Schweizer Zivilschutzanlage – dafür war das Essensangebot in der Panaderia umso besser. Mit dem Frühstück haben wir uns noch nicht ganz arrangiert. Anfänglich sind die süssen Leckereien ein Highlight, auf dem Velo ist der Energiespeicher damit aber rasch wieder leer. Wir werden herausfinden, ob Haferflocken mit Wasser und Milchpulver länger halten.

Tag drei startete mit herrlichem Rückenwind, der fast den ganzen Tag anhielt. Entsprechend haben wir die Gunst der Stunde genutzt, die geplante Übernachtung unterwegs gestrichen und die 110 Kilometer nach Rio Grande an einem Tag hinter uns gebracht. Die letzte Stunde war mit dem drehenden Wind und dem einsetzenden Regen dann etwas hart, der heutige Ruhetag entschädigt aber längstens dafür.

Der Start war also bereits sehr eindrücklich. In den nächsten Tagen erwarten wir weniger freundliches Wetter und der Wind wird auch gegen uns sein. Zuerst geht’s jetzt aber über die Grenze nach Chile.

Kommentare:

  1. 110 km in einem tag! uiii! bei diesem tempo seid ihr ja schon in 3 wochen am ziel... aber das wäre ja dann auch wieder schade, bei dieser tollen lanschaft...
    ♥♥♥ monika

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